ETWAS FEHLT

Thomas Schütte im Krefeld Pavillon

7. Juni bis 13. September 2020

Eine Ausstellung von Projekt MIK e.V.

Besucherinfo
Anschrift: Krefeld Pavillon im Kaiserpark, Wilhelmshofallee Ecke Kaiserstrasse, 47800 Krefeld (Nähe Museen Haus Lange/Esters: A 57, Ausfahrt Krefeld Gartenstadt, Schildern Haus Lange/Esters folgen)
Öffnungszeiten: Samstag, Sonntag und an Feiertagen 12.00 – 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung: info@projektmik.com (Änderungen wegen der Entwicklung der Corona Pandemie möglich)
Eintrittspreis: 6 EUR für alle Personen über 18 Jahren (Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt).
Führungen: Die Einführung in die Ausstellung erfolgt durch einen Kurzfilm. Führungen nach Vereinbarung.
(Änderungen wegen der Entwicklung der Corona-Pandemie möglich: www.projektmik.com

Die Ausstellung: Die Ausstellung ETWAS FEHLT präsentiert das Werk des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schütte in dem von ihm selbst entworfenen Krefeld Pavillon. Schütte hat eine beispielhafte Auswahl von Arbeiten zusammengestellt, die einen komprimierten Überblick über sein Werk von seinen Anfängen Ende der 70er Jahre bis in die Gegenwart liefert. Ironisch lakonische Kommentare zur Moderne, Architekturmodelle und figurative Skulpturen fügen sich im Krefeld Pavillon zu einer großen Installation zusammen.
Der Krefeld Pavillon wurde von dem Künstler Thomas Schütte für die Bauhaus-Ausstellung Bauhaus und Seidenindustrie entworfen und am 8. April 2019 eröffnet. Er ist eine von mehreren gebäudeartigen, begehbaren Großskulpturen des Künstlers. Auf den ersten Blick hat der achteckige Zentralbau mit geschwungenem Kupferdach nichts mit dem Bauhaus zu tun. Er löst eher widersprüchliche Assoziationen aus: einerseits erinnert er an Memorialbauten wie das Pantheon in Rom, das der Überhöhung dient. Seine innere Struktur gleicht dagegen einem Panopticon, also einer Architektur der Überwachung und Kontrolle. Doch das helle Lärchenholz und die geschwungene Dachform konterkarieren alle Zuordnungen. Der Krefeld Pavillon ist vor allem eine freie poetische Form.
Ihn im Bauhaus-Jubiläumsjahr zum Ort einer Ausstellung über die Verbindung von Seidenindustrie und Bauhaus zu machen, war Teil des kuratorischen Konzeptes. Der Krefeld Pavillon imitiert das Bauhaus nicht, er versucht aber auch nicht, es zu dekonstruieren. Er ignoriert diese Ikone der Avantgarde einfach. Stattdessen rückte mit ihm die bildende Kunst in den Mittelpunkt der Bauhaus-Ausstellung. Sie bildete den konstituierenden Rahmen der Schau. Damit war der Krefeld Pavillon eine Geste der Reverenz an die bildende Kunst und ihre zentrale Rolle, die sie in der lange andauernden Verbindung von Bauhaus und Seidenindustrie spielte. Die Ausstellung Bauhaus und Seidenindustrie endete am 27. Oktober 2019.

Dokumentarfilm: Der Dokumentarfilm Krefeld Pavillon von Helge Drafz wird in der Ausstellung gezeigt. Er erzählt die Geschichte des Pavillons und führt in die Ausstellung ein.
Zur Ausstellung erscheint Ende Juni eine Publikation.

Presseberichte
Helga Meister, Theater aus der Jugendzeit WZ- Online 5.6.2020
https://www.wz.de/nrw/krefeld/bildhauer-star-in-krefeld_aid-51510907
Petra Diederichs, Schütte-Schau in Krefeld statt in New York, Rheinische Post Krefeld vom 6.6.2020
https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/thomas-schuette-zeigt-im-krefeld-pavillon-statt-in-new-york-eine-werkschau_aid-51490283

ETWAS FEHLT Thomas Schütte im Krefeld Pavillon (Foto: ©Michael Dannenmann)

ETWAS FEHLT Thomas Schütte im Krefeld Pavillon (Foto: ©Michael Dannenmann)

ETWAS FEHLT Thomas Schütte im Krefeld Pavillon (Foto: ©Michael Dannenmann)

Projekt MIK e.V.
Bismarckplatz 35
47799 Krefeld
info(at)projektmik.com